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Brúarárfoss + Þingvellir

So hiessen unsere beiden Ausflugsziele heute. Am Morgen war es noch neblig, trotzdem wollten wir unsere Geocaching-Tour fortsetzen. So machten wir uns auf den Weg zu diesem Wasserfall. Matschig war es nicht, wie der Warnhinweis im Cache lautete, extrem eisig trifft es eher, vor allem mit dem Glatteis hatten wir zu kämpfen. Doch wir fanden dieses wunderschöne Plätzchen und auch die Dose.

Danach fuhren wir weiter Richtung Þingvellir (Das Þ wird wie im englischen th gelesen). Doch vor lauter Hunger mussten wir einen Halt einlegen. An einem See fanden wir ein feines Restaurant, der Koch war sogar eine zeitlang in der Schweiz. Es war sehr lecker. Neben dem Restaurant befindet sich eine heisse Quelle, dort wurden die ersten Christen in Island getauft. Dies ist durch ein Dokument belegt, in  dem steht, dass sie lieber warmes anstatt kaltes Wasser bevorzugten und dass an diesem Ort sechs Steine in der Mitte stehen.

Auf dem Weg nach Þingvellir holten wir noch einen Cache und bewunderten die imposante Natur. Die Berge rückten in greifbare Nähe. Bei Þingvellir angekommen bewunderten wir die riesigen Steinformationen. Es ist jener Ort, an dem der Mittelatlantische Ozeanische Rücken sichtbar wird, das heisst die eurasische Platte und die amerikanische Platte gehen an diesem Ort auseinander, jedes Jahr 2 Zentimeter, und es bildet sich ein Graben. Nach einem längeren Spaziergang durch den Nationalpark waren wir ziemlich kaputt und machten uns auf den Heimweg.

 

 

Ein Naturspektakel nach dem anderen

Gestern Abend beim Baden in unserem Hotpot war der Himmel sternenklar. Die beste Voraussetzung für Nordlichter. Um 22 Uhr machten wir uns auf nach draussen und unsere Anstrengungen wurden nicht enttäuscht: Ein solches Naturspektakel haben wir noch nie gesehen. Aktive Nordlichter, schnell wechselnd, eine Krone über uns und so intensiv. Beim Fotografieren lernten wir eine 3-Mann-Foto-Reise-Gruppe aus der Schweiz kennen. Sie gaben uns noch ein paar Tricks mit auf den Weg.

Heute morgen revanchierten wir uns mit zwei Geheimtipps, wo es tolle Fotos gibt. Das nächste Naturspektakel folgte heute um 11 Uhr. Wir machten uns auf nach Geysir. Vielleicht schon gehört… Es ist jener Ort, wo Wasser, 80-100 Grad heiss, aus dem Boden blubbert oder fontänenartig in die Höhe schiesst. Nach dem Mittagessen ging es weiter nach Gullfoss. Doch zuerst holten wir noch einen Cache in der Nähe einer Kirche. Gullfoss ist ein Naturspektakel sondergleichen: So viel Wasser fliesst nirgends in dieser Zeit durch. Der Wasserfall ist etwa 70 Meter breit und 33 Meter tief. An diesem Ort lösten wir unseren ersten Multi-Cache in Island. Nicht weit davon entfernt fanden wir einen Cache in einer Steinwüste. In Island ist alles so nah: Berge, Flüsse, Wald, Eis, Wasserfälle, Steinöde, …

Den ganzen Tag über begleitete uns eine zünftiger Wind, der es kälter wirken lässt, als es ist. Auf dem Rückweg von Gullfoss machten wir noch einen Abstecher in ein Handwerksshop. Wir kauften Wolle und ein Paar Stricknadeln und ein Geburtstagsgeschenk für meine Schwester Steffi.

Anreise und erster Tag in Island

Am Samstag 8. Februar sind wir um 10:45 Uhr in Zürich Kloten Richtung Island gestartet. Nach einem Zwischenhalt in Koppenhagen sind wir um 15:30 Uhr (Ortszeit) in Keflavik gelandet. Schnell hatten wir unser Gepäck und unser Mietauto gefunden und fuhren los nach Minniborgir, wo sich unser Ferienhaus befindet. Während der Fahrt begleitet uns die Sonne. Nach 1.5 Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel.

Nach dem Zmorge machten wir uns auf nach Selfoss, um in diesem grösseren Ort einzukaufen. Wir deckten uns mit Lebensmittel ein, damit wir sicher nicht verhungern. Wir suchten und fanden 4 Geocaches, die uns an besonders schöne Plätzchen führten. Die Natur fasziniert uns: Wasserfälle, Geröll, Vulkangestein, Vulkankrater, Eis, Schnee, Fluss und dazwischen auch mal kleine Bäume, Grasbüschel und gefrorene Sumpflandschaft. Das Wetter war super: die Sonne schien und tauchte alles in ein wunderbares Licht, doch manchmal hatten wir mit dem Wind zu kämpfen. Nun freuen wir uns auf ein warmes Bad in unserem Hotpot direkt vor unserem Ferienhaus.

Cachingtour in Åhus (25. Juli 2013)

Das Wetter war heute nicht so sonnig und warm wie in den letzten Wochen, jedoch geeignet für unsere Pläne. Marc wollte nochmals Dampfzug fahren von Brösarp bis St. Olof, doch wegen der Trockenheit fuhr nicht die Dampflokomotive sondern die Diesellok und darauf konnte Marc dann gut verzichten. So gingen wir zusammen nach Åhus, wo Karin während der Zugsfahrt ein bisschen Shoppen wollte. Åhus ist ein Caching-Paradies und so konnten wir beides miteinander verbinden. Auf dem Hauptplatz kam uns ein feiner Waffelduft entgegen und so genossen wir ein Otto’s Glass. Das Cornet wurde frisch gemacht und auch die Glace war besonders fein und für das wenige Geld bekamen wir ein ziemlich grosses und gut gefülltes Cornet. Es war sehr lecker! Am Hafen fand Karin in einem Shop einen wunderschönen Pullover, der es ihr angetan hat. Ansonsten haben wir mehr geschaut als geshoppt. In Åhus gibt es ein ICA Quantum und das liessen wir uns  nicht entgehen. Wir kauften ein paar Dinge ein, die wir in die Schweiz importieren wollen (Süsses für’s ReZ und für Cowfish-Team, Getränke für zuhause, Knäckebrot für zwischendurch, …). Auch beim ICA gab es einen Cache und für einmal haben wir diesen „Einkaufswägeli-Depot Cache“ geknackt. Lustig war es einem jungen Päärchen zuzuschauen, die sich etwas später auf die gleiche Suche sich begaben. Zum Glück ist Marc so gross, dass er den Cache bergen konnte. Er musste nicht auf die Wägeli klettern wie der junge Mann nach uns.

Dann ging es auch schon wieder zurück nach Kivik. Dort schlenderte Karin nochmals allein durch Kivik, während Marc an seiner App arbeitete. In Buhren’s-Fish-House konnte man verschieden eingelegten Sill (Hering) probieren und Karin fand eine Sorte, die ihr schmeckte und die  dem, den wir bei Karin und Leif assen geschmacklich nahe kam. Sie kaufte zwei Behälter davon. Wir sind gespannt, wie euch dies munden wird!

Znacht assen wir im Restaurant, das zur Jugi gehört. Es war sehr fein und wir haben wieder neues kennengelernt. Karin ass einen Salat bestehend aus warmen, im Ofen gemachten Gemüse. Sie dachte dabei an Peperoni, Aubergine und Zuchetti und nicht an Randen und Rüebli. Es schmeckte aber sehr gut. Marc probierte die Wildschwein-Wurst. Nun geniessen wir noch unseren letzten Abend in Schweden! Morgen und übermorgen sind wir vor allem im Auto unterwegs Richtung Schweiz über die Öresund-Brücke nach Dänemark und weiter nach Deutschland. Ziel für morgen ist es bis nach Hannover zu kommen.

Stadtbummel in Simrishamn mit Geocaching (24. Juli 2013)

Heute machten wir uns auf Richtung Simrishamn. Wir holten dabei 4 Caches und kamen auch an einigen Orten vorbei, an denen wir den Cache nicht fanden. Im Naturreservat Bäckhalladalens fanden wir zwei und eine wellenartige Felsformation. Leider waren auf keiner Karte die Wege eingezeichnet und wir mussten etwas suchen. Einmal hiess es noch 250 m weiter und dort ist der Cache und zwischen uns und dem Cache war ein grosses Loch, um das wir herum mussten.

In Simrishamn angekommen schauten wir uns das Städtchen an und asssen in einem Innenhof zu Mittag mit vielen Blumen und Pflanzen um uns herum. Wirklich ein idyllischer Ort. Im Hafen und etwas ausserhalb von Simrishamn fanden wir zwei Caches. Einer führte uns an Steinzeichnungen von früher, die man gefunden hatte. In Simrishamn schauten wir uns natürlich die Kirche an. Passend zur Hafenstadt hingen in der Kirche 2 Schiffe von der Decke hinunter. Eine Vitrine machte auf das Lismi-Kaffee aufmerksam. So müssten wir als Kirche unsere Sachen auch mal präsentieren. Ich finde es Klasse, wie hier die Kirchen offen sind, man die Möglichkeit hat, eine Kerze anzuzünden und sich über Innenräume zu informieren und willkommen ist.

Am Nachmittag gingen wir noch zum Gyllebosjö, einem See, etwa 20 Minuten von Kivik entfernt. Den Cache fanden wir nicht, wie andere vor uns auch schon, dafür einen tollen Badeplatz. Das Wasser war angenehm, nicht so kalt wie im Meer, und der Ort nicht so windig wie am Strand und doch mit Sand. Einfach nur ein Traum!

Znacht assen wir in der Jugi und zum Dessert gönnten wir uns ein Glace. Während Marc im Zimmer die Fotos vorbereitete, trank Karin unten ein Cappuccino und sprach mit Markus und Sarah aus der Schweiz. Wir sind hier nicht die einzigen Schweizer und es fällt auf, dass im Süden auch wieder mehr Deutsche hier sind. Bis jetzt sind wir wenigen deutsch-sprechenden Menschen dieses Jahr begegnet.

Tomelilla und Stenshuvud (23. Juli 2013)

Heute Morgen war Shopping angesagt im B-Ohlsen, eine direkte Konkurrenz zu Ullared, aber nicht so gross. Wir brauchten noch Wäsche, damit wir diese Woche nicht noch Waschen müssen und Karin fand für sich eine kurze Hose. Wir liebäugelten mit einer Lampe, doch da es ein komplziertes Konstrukt gewesen wäre und wir schon Luzi stönen hörten, liesen wir es sein.

Im ICA in Tomelilla fanden wir nochmals eine Salat-Bar und eine kleine Packung Fleisch (3 Stück). Marc wünschte sich zum Znacht Fleisch und Karin Gemüse.

Am Nachmittag ging es in den nahegelegenen Nationalpark Stenshuvud. Vom Gipfel des 97 Meter hohen sagenumwobenen Stenshuvud bietet sich eine atemberaubende Aussicht. Der Weg hinauf führt durch eine besonders arten- und abwechslungsreiche Natur. Von mehreren Aussichtspunkten kann man bei klarem Wetter bis nach Bornholm im Süden und in nördlicher Richtung bis weit hinauf in die Hanöbucht sehen. Der Sage nach soll hier der Riese Sten geherrscht haben. Eine Bergspalte soll der Eingang zu seiner Wohnhöhle im Berg gewesen sein. Das Symbol des Nationalparks ist  die kleine Haselmaus.
Wir fanden auf dem Stenshuvud unseren 200. Cache und beim Leuchtturm nochmals einen. Am Schluss belohnten wir uns für unsere Herumkrackseln über Stock und Stein, Fels, Laub und Sand mit  einem Becherlein Pipers-Glas (wer erinnert sich: Fjällbacka letztes Jahr). Das tat gut! Zurück in Kivik lasen wir etwas und machten Marc’s langersehntes Fleisch mit Salad, Rüebli und Peperoni, etwas Brot und wer wollte ein paar Chips. Marc ass noch sein Legume-Salat (auch schon bekannt von früher), der aus mehr Mayonnaise als Salat besteht.

Nebliges Kivik (22. Juli 2013)

Heute Morgen lag Kivik in dickem Nebel vom Meer her kommend. Doch dies hielt uns nicht davon ab, uns auf Erkundungstour in Kivik zu begeben. Zuerst ging’s zu Fuss Richtung Hafen. Dort holten wir auf der Hafenmauer unseren ersten Cache von heute. Danach gingen wir zum Grabhügel, wo im Dickicht der nächste Cache wartete. Das Grab sahen wir uns nicht nochmals an, das haben wir bereits vor 2 Jahren gemacht. Danach ging es zurück. Wir stärkten uns in einer Bäckerei: Karin mit einem Cappuccino und Marc mit Fanta und franske wafla. Nun ging’s zurück an den Hafen und dabei machten wir ein paar Abstecher in Konst und Handverket-Shops. Wir schonten unser Portemonnaie.

Wir holten unser Auto und fuhren in die Musteri-Butik. Kivik ist bekannt für Apfelsaft und was man sonst noch aus Äpfeln herstellen kann. Wir kauften im Hofladen ein bisschen ein und fuhren zurück. Im ICA kauften wir Mittagessen und Znacht ein. Zmittag assen wir auf dem Balkon der Jugi. Danach ging’s an den Strand, um sich etwas auszuruhen. Das Wasser war sehr kalt und zudem war es sehr windig, obwohl sich der Nebel nun wieder verzogen hatte. So blieben wir lieber am Ufer. Gegen Abend machten wir uns auf ins Nachbardorf. Dort wollten wir noch zwei Caches holen, aber der eine ist schon seit längerem unauffindbar. So war es schlussendlich nur noch einer, der in einer komischen Hütte, in der ein Brunnen stand, zu finden war. Karin kletterte via hinauf und holte den Cache runter. Nun haben wir 199! Aber wir werden die 200 hier in Schweden noch erreichen! Zum Znacht gab es Lachs mit potatis und Rüebli-Salat, für Karin Smörgas-Gurka und für Marc Svenska Chips. Heute gibt es die letzte Folge Adler, leider.

Reisetag (21. Juli 2013)

Heute ging’s von Gotland mit der Fähre nach Oskarshamn. Auf der Fähre benutzten wir das Sonnendeck und waren so die 3 Stunden Fahrt draussen. Wir assen unsere Salate und lasen. ICA hat neu eine sogenannte Salatbar, an der jeder seinen eigenen Salat zusammenstellen kann. Bezahlt wird nach Gewicht. Eine gute Sache finden wir.

Nach der Fähre kamen 4 Stunden Autofahrt. Wir kamen an einigen Orten vorbei, die wir von den letzten Jahren kannten. Wir wechselten uns beim Fahren ab. Um 18:30 trafen wir in Kivik ein. Vor zwei Jahren haben wir in diesem Örtchen mit Monika einen Halt gemacht auf unserer Reise nach Bergkvara. Nun sind wir hier bis am Freitag. Die Jugi ist eine Luxus-Jugi, einerseits sieht man das am Preis und andererseits ist sie wirklich toll eingerichtet (schöne Küche, genügend Kühlschränke, schönes Zimmer), liegt direkt am Strand und ein eigenes Café mit Bäckerei und richtigem Kaffee. Temperaturmässig ist es hier einiges wärmer als in Gotland. Wir freuen uns hier zu sein!

Relaxing day (20. Juli 2013)

Heute verbrachten wir einen entspannten Tag am Strand. Wir genossen die Sonne, das Meer, den Sand und unsere Lektüre. Marc las an seinen c’t’s und Karin ist schon am zweiten Åsa Larsson Krimi. Diese Autorin verbindet Krimi und Kirche. Im ersten Buch spielten die Ermittlungen im freikirchlichen Bereich und nun ist eine Pastorin der svenska Kyrka ermodert worden, eine Frau, die sehr aktiv war und die Gemüter in der Gemeinde erhitzt hat. Ihr Kollege findet, dass Frauen nichts auf der Kanzel verloren haben. Das verspricht spannend zu werden. Die Hauptfigur ist Rebekka Martinson, die in einer Anwaltskanzlei arbeitet und eigentlich Assistentin ist für einen Anwalt mit Schwerpunkt Steuerrecht.

Zum Znacht gab es Pouletschenkel, Blumenkohl-Salat und ein Rest Pasta. Für Morgen haben wir bereits eingekauft, denn Morgen ist unser grosse Reisetag. Leider verlassen wir Gotland. Mit der Fähre geht’s von Visby nach Oskarshamn und von dort mit dem Auto nach Kivik, unserer letzten Station in Schweden. In einer Woche werden wir wieder zu hause sein. So schnell geht die Zeit vorbei. Doch nun geniessen wir diese Woche noch in vollen Zügen!

 

Windy Visby (19. Juli 2013)

Heute besuchten wir die Hauptstadt von Gotland: Visby. Es war der richtige Tag für einen Cityday: es regnete nicht, die Sonne brannte nicht zu stark und ein ausgeprägter Wind ging. Anfangs Visby entdeckte Marc eine Tankstelle, an der es eine Waschstrasse gab. Und endlich konnte er unser Auto waschen lassen. Nun leuchtet es wieder blau und ist nicht mehr so staub-verkrustet.

In Visby schauten wir uns die Altstadt an. Anhand von Geocaches kamen wir durch die vielen grossen und kleinen Gassen hindurch und an so mancher Ruine vorbei. Wir haben erfahren, dass auch einen Teil der Pippi-Langstrumpf Verfilmung hier in Visby gedreht wurde.

Ein Highlight für Karin war der Besuch der Domkirche. Diese Kirche ist sehr einladend, einerseits gibt es einen Kinderhüte-Dienst, damit die Eltern die Kirche anschauen können, andererseits kann man im Entrée Kaffee und etwas Süsses geniessen, es gibt die Möglichkeit Karten, Bücher oder CD’s zu kaufen, im Kirchenraum besteht die Möglichkeit eine Kerze anzuzünden, einen Gedanken zu Papier zu bringen und diesen Abzulegen in ein Schiff (die Zettel werden am 16. September verbrennt) oder in der Bibel zu lesen (dafür hat es viele verschiedene Übersetzungen). Karin hat mit dem Sigrist der Kirche gesprochen, dass sie die Ideen sehr gut finde, was die Kirche den Besuchern alles bietet. Gerne würde sie deren Engagement unterstützen, in dem sie der Kirche eine Zürcher-Bibel schenkt für den Bibelecken. Denn für Karin ist die „gute Nachricht“ nicht unbedingt die beste Übersetzung, die es im Deutschen gibt. Der Sigrist gab Karin die Adresse, damit sie die Bibel schicken kann. Im Buchshop entdeckte Karin das „svenska Psalmboken“, das ist das schwedische Kirchengesangbuch. Sie nützte die Chance und kaufte sich dieses Buch. Sie ist nun stolze Besitzerin des svenska Psalmboken. Einige Taizé-Lieder hat sie darin schon erkannt.

Am Nachmittag sahen wir Catharina und Hans Olov in einem Kaffee. Wir setzten uns zu ihnen. In diesem Kaffe gab es sogar Capuccino, welch ein Genuss! Sie werden morgen leider die Heimreise antreten und wir haben uns schon am Morgen in der Jugi verabschiedet und die Adressen ausgetauscht. Es war eine schöne Überraschung noch mehr mit ihnen in Visby zu plaudern. Übrigens ist gerade „Stockholm-Woche“ in Visby, erklärte uns Hans Olov. Das bedeutet, dass viele junge Menschen gerade in Visby sind und vor allem abends es dadurch etwas unangenehm werden kann, da sie (zu)viel Alkohol trinken. Unrecht hat er damit sicher nicht.

Wir assen noch Znacht in Visby, doch langsam wurde es etwas kühl und so machten wir uns auf den Heimweg. Wir haben die langen Hosen und den Pulli den ganzen Tag über gut vertragen. Doch wir staunten über die Schweden, die in kurzen Hosen und ärmellosen Shirts uns begegnet sind.

Übrigens wir  haben nun 195 Caches gefunden, das heisst noch 5 bis wir die 200er Grenze geschafft haben.